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Sonstiges

Hannover insgesamt

Familienfreundlichkeit - was gehört alles dazu?

von Moderation am 11.11.2013 | 08:00 | Kommentare: 7 |

Liebe Teilnehmende,
der Begriff Familie ist weit und viele Aspekte gehören zur erfolgreichen Bewältigung eines Familienalltags - ob mit kleinen Kindern oder zu pflegenden Angehörigen.

Was ist für Sie in dieser Hinwicht wichtig?
Was macht Familienfreundlichkeit in einer Stadt wie Hannover aus?
Was läuft gut und wo würden Sie sich mehr Unterstützung wünschen?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)

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Kommentare

beruftätige Mutter am 03.12.2013 15:10:32

Es wird schon viel in Hannover für Familien getan. Doch leider reicht es einfach nicht aus.
Mit dem Kinderwagen hatte ich innerhalb von 2 Monaten 6 platte Reifen, weil jemand Glasflaschen auf die Fußwege warf. Auf neue Schläuche sollte ich jedes Mal 1 Monat warten (lt. Babyfachmarkt in der City). Was soll man denn in dieser Zeit machen? Zu hause bleiben? Das Baby die ganze Zeit tragen?
Wir haben uns zwangsläufig einen anderen Kinderwagen gekauft :-(

Die regelmäßigere Reinigung der Straßen/Fußwege würde extrem helfen.

Ein anderer Punkt ist sind die Busfahrer. Die Stadtbusse sind alle mit der Neigetechnik ausgestattet. Die wird jedoch NICHT für Kinderwagen eingesetzt. Egal, wie hoch der Bordstein ist oder wie weit der Bus vom Bordstein entfernt ist.

Verkehrsknotenpunkt Südschnellweg/Hildesheimer Straße
Seit der Einrichtung der einspurigen Befahrung geht es viel besser. Vorher jedoch, war dieser Punkt immer ein Horror für alle Autofahrer, die dort vom Schnellweg runter mussten.
Die Ampelschaltung muss dort besser werden!

Die Spielplätze sollten häufiger gereinigt werden. Im Sommer sind die Mülleimer permanent überfüllt und es tummeln sich die Bienen dort herum. Im Herbst kann man die Spielgeräte kaum noch sehen, vor lauter Laub.
Es wird der Sandkasten nicht mal ansatzweise von Laub, Stöcken, Steinen oder Müll befreit, bevor Sand aufgefüllt wird. Das wird leider auch nur einmal im Jahr gemacht und dann kommt auch nur wenig neuer Sand dazu.
Unter den Schaukeln sind tiefe Kuhlen im verrotteten Rindenmulch. Die kleineren Kinder können so noch nicht mal allein auf die Schaukel gehen.
Das Wasser der Wasserspender wird zum Ende des Sommers (Ende Juli/Anfang August) angestellt und bleibt dann bis Oktober an. Kann das nicht geändert werden von Anfang Juni bis Anfang September?
Die öffentlichen Toiletten auf den Spielplätzen, insofern es welche gibt, stinken bis ins unermessliche. Die müssen häufiger gereinigt werden!
Die Spielgeräte sind auch schon betagt. Bei einem Seilspielgerät auf dem Fiedeler Platz habe ich sogar schon das Stahlseil gesehen, so verbraucht ist das Mantelseil.

Auch sollte auf Spielplätzen häufiger vom Ordnungsamt kontrolliert werden, ob geraucht wird.

Und natürlich steht die Betreuungsplatzfrage für Kinder von 1-12 auf der Liste ganz oben. Wir brauchen einfach mehr Plätze.
Es kann auch nicht sein, dass man als Vollzeitberufstätige dann zu hören bekommt, dass man sein Kind nicht aufwachsen sieht, wenn man einen Ganztagsplatz benötigt. Und das von der KiTa-Leitung der Matthäi-Kirchengemeinde in der Wiehbergstraße 40-41!

Papa am 30.11.2013 19:57:58

Nach jetzt 7 Jahren Erfahrung mit zwei Kinder ist die Antwort eindeutig: Mehr Betreuungsplätze und gute Betreuungsplätze!

Alles andere steht hinter der wirtschaftlichen Existenzfrage zurück. Kein Betreuungsplatz = keine Arbeit.

Im Moment muss ich im Bekanntenkreis erleben, wie die Erwerbstätigkeit im Sommer wohl beendet werden muss, da kein Hortplatz zu kriegen ist. Drei!!! Jahre Wartezeit. Wer umzieht kann den Job kündigen. Wenn der Schulbezirk mal eben so geändert wird, und nun der vor drei Jahren beantragte Hortplatz an Schule A nicht mehr passt: Pech gehabt! Und wenn die Stadt es schon nicht schafft gute Betreuungsplätze (keine Ganztagsschule!) zu schaffen, werden die Horten, die zusätzlich Plätze anbieten wollen abserviert, egal wie lang die Wartelisten sind. Es ist unglaublich wie die Familien hier im Regen stehen gelassen werden.

Papa am 30.11.2013 19:56:48

Nach jetzt 7 Jahren Erfahrung mit zwei Kinder ist die Antwort eindeutig: Mehr Betreuungsplätze und gute Betreuungsplätze!

Alles andere steht hinter der wirtschaftlichen Existenzfrage zurück. Kein Betreuungsplatz = keine Arbeit.

Im Moment muss ich im Bekanntenkreis erleben, wie die Erwerbstätigkeit im Sommer wohl beendet werden muss, da kein Hortplatz zu kriegen ist. Drei!!! Jahre Wartezeit. Wer umzieht kann den Job kündigen. Wenn der Schulbezirk mal eben so geändert wird, und nun der vor drei Jahren beantragte Hortplatz an Schule A nicht mehr passt: Pech gehabt! Und wenn die Stadt es schon nicht schafft gute Betreuungsplätze (keine Ganztagsschule!) zu schaffen, werden die Horten, die zusätzlich Plätze anbieten wollen abserviert, egal wie lang die Wartelisten sind. Es ist unglaublich wie die Familien hier im Regen stehen gelassen werden.

Sabine Lenelies am 25.11.2013 18:04:11

Insgesamt würde sich das Leben in der Stadt für Familien verbessern, wenn der öffentliche Verkehr und der Fahrradverkehr mehr gefördert wird.
Ich würde mir mehr Sicherheit für Fahrradfahrer insbesondere für fahrrad- oder kickboardfahrende Kinder wünschen. Viele Verkehrsbereiche sind unübersichtlich und eher nach den Bedürfnissen der Autofahrer ausgelegt.
Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr für Kinder sind m.E. sehr hoch. Wenn Sicherheit und Attraktivität steigen, fällt die Entscheidung das Auto stehen zu lassen leichter.

Seepferdchen am 22.11.2013 11:17:40

Hab ich hier auch schon geschrieben: wir müssen wieder offener miteinander umgehen. Es sollten nicht immer gleich alle genervt sein, wenn die Kinder mal ein bisschen lauter sind. Die wissen das ja nicht besser.

Frau R. aus H. am 21.11.2013 11:27:51

Für mich beginnt Familienfreundlichkeit mit der gesellschaftlichen Wertschätzung von Familie!
Dazu gehört Akzeptanz sowie Respekt für die unterschiedlichen Familienformen und den Familienalltag. Wenn das gegeben ist, dann kann man m.E. von einem familienfreundlichen Klima sprechen. Dann sollte es beispielsweise auch funktionieren, Arbeitszeiten von Kollegen mit und ohne Kinder(n) so koordinieren zu können, dass alle zufrieden sind. Passen dann auch noch die Öffnungszeiten der Kitas mit den Arbeitszeiten zusammen, steht einer bestmöglichen Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben nicht mehr allzu viel entgegen.

Mitmacholly am 11.11.2013 9:28:33

Für mich bedeutet Familienfreundlichkeit, dass die Stadt Hannover die Anliegen der Bürger und Bürgerinnen auch Ernst nimmt. So gab es viele Hinweise und Ratschläge in der Familienkonferenz und im Onlineportal wie der Vahrenwalder Park verbessert bzw. verändert werden könnte, um Erwachsene und Kinder zu schützen. Ich hoffe, dass ein Großteil der Ideen auch umgesetzt wird und dass die Familiekonfernenz nicht zu einer Alibiveranstaltung degardiert wird. Klare Forderungen der Bürger waren: Radikaler Rückschnitt der Sträucher und Büsche zum Schutz der Kinder, damit sich keine Junkies mehr dort verstecken und Beleuchtung im Park! Auch eine eindeutige Schilderung wäre hilfreich.

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