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Bildung von Anfang an

Südstadt-Bult

Kinderbetreuung Südstadt

von Frau N. am 30.11.2013 | 02:10 | Kommentare: 0 |

Soeben habe ich gelesen, dass die Stadt eine zentrale Kitaplatzvergabe plant. Das ist mit Sicherheit sinnvoll, sollte aber auch vernünftig zu Ende gedacht werden. Vor allem sollte an Wunschmöglichkeiten der Eltern gedacht werden, denn es ist ja (neben dem unverantwortlichen Platzmangel) gerade das Schlimme an der jetzigen Situation, dass man als Eltern nicht einfach seine präferierten Einrichtungen auswählen kann, sondern seine Kinder faktisch überall anmelden muss. Und notfalls auch den Platz in der Einrichtung nehmen muss, in die man sein Kind eigentlich nicht zur Betreuung geben möchte. Berücksichtigt werden sollten auch die Geschwisterkinder, sodass bspw. das kleine Geschwisterkind den Platz vom Großen übernehmen kann (Krippe) oder in die gleiche Einrichtung kommt wie das große Kind (Kindergarten).

Dann nützt natürlich die beste Vergabe nichts, wenn nicht auch ausreichend Betreuungsplätze vorhanden sind, welche auch den Bedürfnissen der Familien angepasst sind, ganz konkret beispielsweise ausreichend Ganztagsplätze im Kindergartenbereich geschaffen werden. Als eine der in Geburtenzahlendiskussionen oft angesprochene Akademikerin mit 2 Kindern (2,5 Jahre und 4 Monate) werde ich ab Frühsommer nächsten Jahres wieder arbeiten, Teilzeit in 30 Stunden. Dies wird nicht möglich sein, sollten wir nur einen Kindergartenplatz bis 13 oder 14 Uhr bekommen!! Das ist einfach eine vollkommen unbefriedigende Situation und konterkariert auch alle wir-wollen-mehr-arbeitende-Mütter-W ünsche der Politik!!
Noch weniger nachvollziehbar wird dieser Mangel an Ganztagsplätzen, wenn man hört, dass einge Einrichtungen in der Südstadt die räumlichen und personellen Kapazitäten haben und sich durchaus um die Zulassung weiterer Plätze bemühen, dies aber jedes Jahr aufs Neue seitens der Stadt abgelehnt wird!

Schließlich sollte auch das System der Schließzeiten überdacht werden. Aufgrund der späten Sommerferien führen diese dieses Jahr dazu, dass unser großes Kind zum 31.7. die Krippe verlässt, der Kindergarten (welcher es auch wird) etwa bis Ende August Schließzeit hat und dann erst die Eingewöhnung beginnt. Es sind also mindestens drei Wochen an fehlender Betreuung zu überbrücken!! Da ich nach 10 Monaten Elternzeit im Frühsommer wieder arbeite, die Elternzeit meines Mannes vor dem Eingewöhnungsstart endet, wir beide aufgrund der Elternzeit kaum die erforderlichen Urlaubstage aufbringen können, wird der Große zwischen seinen Großeltern pendeln müssen. Immerhin haben wir diese Möglichkeit und ortsnah wohnende Eltern, aber das kann doch eigentlich nicht die Lösung sein!

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