WIKI

Alt und Jung gemeinsam

Kurzbeschreibung

In dem Wiki wurden alle Anregungen zum Miteinander der Generationen, aber auch dem allgemeinen Umgang miteinander gebündelt, die von den Teilnehmenden in die Diskussion eingebracht wurden.

Beschreibung

MEHRGENERATIONENHÄUSER

Vorgeschlagen wird der Ausbau von Mehrgenerationenhäusern, da die Menschen unterschiedlicher Generationen wieder mehr und besser miteinander umgehen sollten. So wären die Älteren oft einsam und hätten zu wenig Kontakt, während die Jüngeren Hilfe bräuchten, um Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen.

NACHBARSCHAFTSHILFE , TAUSCHRING ODER SCHWARZE BRETT

Es wird vorgeschlagen, einen „Tauschring“ oder ein „Schwarzes Brett“ für die Nachbarschaft oder auch Gemeinde einzurichten, indem man beispielsweise Dienstleistungen wie „Babysitten“ für alleinstehende Mütter oder kleine „Handwerksdienste“ für ältere Mitbürger austauschen kann.
Um einen sicheren Umgang zu gewährleisten müsste eine Art Registrierung stattfinden.

Wie sich herausstellt, gibt es solche Projekte bereits, z.B. in Linden Süd. Dort werden vor allem Dienstleistungen angeboten. Hierzu gibt es eine virtuelle Währung, die sich den Lindentaler nennt.
Es wird jedoch angeregt, dass sich gerade in Hinblick auf Dienstleistungen, ein Online Angebot verstärkt ausgearbeitet werden könnte.


STOLPERFALLEN & BEHINDERUNGEN

- Wege im Welfengarten

Die Wege im Welfengarten wären kürzlich mit grobem Schotter aufgefüllt worden, um der Verschlammung bei Regen vorzubeugen. Dies führe jedoch zu Problemen für Senioren, die auf eine Gehhilfe (Rollator) angewiesen sind. Die Fahrbewegung führten zu Vibrationen, die sich schmerzhaft auf die Gelenke auswirken. Abhilfevorschlag: in Abstimmung mit dem kommunalen Seniorendienst Hannover eine feinere Körnung oder stärkere Verdichtung der Wege.

- Östlicher Zugang über die Straße im Moore

Für Blinde und Mobilitätseingeschränkte unzumutbar wäre der östliche Zugang über die Straße im Moore, da der Weg hier soweit abgetragen sei, dass die Wände der Gullischächte zentimeterweise hervorstehen.

- Ampelbereich zwischen Küchengarten und Schwarzer Bär

In Linden im Bereich zwischen Küchengarten und Schwarzer Bär seien an allen Ampelanlagen die Bereiche direkt um die Ampel herum mit kleinen Steinen ausgefüllt, die mit Rollatoren ganz schlecht zu begehen sind. Als direkte Zuwegung zum Fachbereich Senioren wirke dies wie ein Schildbürgerstreich.

- Unnötige Stolperfallen auf dem Klagesmarkt

Der nördliche Zugang zum Wochenmarkt auf dem Klagesmarkt sei durch offen verlegte Versorgungsleitungen für Senioren eine gefährliche Stolperfalle. Abhilfe könnte ein zusätzlicher Hydrant an den Fischverkaufsständen schaffen. Zurzeit würde das Wasser am Schalenbrunnen angezapft.


BEZAHLBARER WOHNRAUM FÜR HILFSBEDÜRFTIGE ANGEHÖRIGE

Wenn es den Eltern gesundheitlich zunehmend schlechter gehe und sie mehr und mehr auf Hilfe angewiesen wären, sollte die Möglichkeit geschaffen werden, näher zusammen zu ziehen. Nun gäbe es aber kaum bezahlbaren Wohnraum für Familien und daher wird der Wunsch geäußert, dass die Kommune etwas dafür unternimmt, dass Familien in die Nähe ihrer hilfebedürftigen Angehörigen ziehen können.


FAMILIENFREUNDLICHKEIT - WAS GEHÖRT ALLES DAZU?

- Seriöser Umgang mit Bürgerhinweisen

Auf diese Frage wird unter anderem geantwortet, dass die Stadt Hannover die Anliegen der Bürger und Bürgerinnen auch ernst nimmt. So hätte es viele Hinweise und Ratschläge in der Familienkonferenz und im Onlineportal gegeben, wie der Vahrenwalder Park verbessert bzw. verändert werden könnte, um Erwachsene und Kinder zu schützen. Teilnehmer wünschen, dass ein Großteil der Ideen auch umgesetzt wird und dass die Familienkonferenz nicht zu einer Alibiveranstaltung degradiert werde.

- gesellschaftlichen Wertschätzung von Familie

Dazu gehöre Akzeptanz sowie Respekt für die unterschiedlichen Familienformen und den Familienalltag. Wenn das gegeben sei, könne von einem familienfreundlichen Klima gesprochen werden. Dann sollte es beispielsweise auch funktionieren, Arbeitszeiten von Kollegen mit und ohne Kinder(n) so koordinieren zu können, dass alle zufrieden sind. Passten dann auch noch die Öffnungszeiten der Kitas mit den Arbeitszeiten zusammen, stehe einer bestmöglichen Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben nicht mehr allzu viel entgegen.

- Offenerer Umgang miteinander

So würde es begrüßt, wenn nicht alle genervt seien, wenn die Kinder mal ein bisschen lauter sind. Die Kinder wüssten es nicht besser.



UMGANG MIT KINDERLÄRM

- Mehr Toleranz

Es wird bemängelt, dass die Toleranz gegenüber Kinderlärm immer weiter zurückginge. Es wird befürchtet, dass ständigen Verbote und das Gefühl des Gestört seins die Entwicklung der Kinder beeinträchtige. Intoleranz gegenüber Kinderlärm erlebten die Teilnehmenden im Wohnbereich, in der U Bahn, im Café, im Kaufhaus, im Schwimmbad, auf der Straße, im Museum, in der Post, beim Bäcker und einfach überall wo Menschen zusammentreffen. Menschen aller Altersklassen können "Kinderlärm" manchmal nicht ertragen und es stelle sich die Frage nach dem warum. Normaler "Kinderlärm" sei ein Bestandteil des menschlichen Lebens und gehöre einfach dazu.
Für Eltern, besonders mit mehreren Kindern, sei es schwer, da Geräusche der Kinder immer weniger toleriert würden und sie sich als Zumutung oder Störenfried fühlten. Besonders in der Straßenbahn/U-Bahn erlebten sie häufig Menschen, die sich beschweren, wenn die Kinder sich zu laut unterhalten. Mitunter reichten schon die Blicke, die man zugeworfen bekommt. Das stresse und sie bekämen das Kind gleich noch schlechter beruhigt.
Auch erfolgten mitunter Drohungen von Nachbarn bei Kindergeburtstagen oder beim Verlassen der Wohnungen im Hausflur.

Kinder würden als Minderheit in der Gesellschaft gesehen und leider dementsprechend behandelt. Viele Menschen hätten seit ihrer eigenen Kindheit nie wieder mit Kindern zu tun und wüssten nicht mehr, welche Bedürfnisse ein Kind habe.
Es finde eine Ausgrenzung statt, in denen es besondere Zonen für die Kinder gebe, wie z.B. Kitas, Schulen, Turnvereine, usw. Diese würden errichtet und so komme es zu wenigen Konfrontationen in der Gesellschaft. Es wird der Wunsch geäußert, dass eine Aufwertung der Minderheit „Kinder“ vorangetrieben wird.

- Mehr Grenzsetzung durch die Eltern

Tägliches Blockflötenspiel einer 5 jährigen um 6 Uhr morgens, eine sprechende klingelnde Eisenbahn im Cafe oder ein Grundschüler der mit Megafon über den Hof rennt und 30 Minuten "Feuer, Wasser marsch" brüllt, ließen laut anderer Teilnehmender jedoch auch wenig Toleranz aufkommen.
Hier fehle es oft nicht den Kindern an Rücksichtnahme, wenn man sie anspreche, sondern häufiger deren Eltern. Sie gingen gleich zum Frontalangriff über, wenn man die Kinder bitte etwas weniger laut zu kreischen und zu toben - selbst an Orten die kein Spielplatz darstellen oder gar morgens früh um sieben wie eine Elefantenherde durchs Treppenhaus trampeln und aus dem Erdgeschoss in den vierten Stock hochzubrüllen um dort beispielsweise noch schnell das vergessene Hausaufgabenheft zu ordern. Von dieser Seite wird der Wunsch geäußert, dass die Eltern ihren Kindern auch die Grenzen aufzeigten.

- Verbesserungsvorschläge

- Ein schreiendes Baby bringe viele an ihre Grenzen - besonders nach einem harten Arbeitstag. Um dem aus dem Weg zu gehen, könne man sich auch z.B. woanders hinsetzten.

- Ein freundlicher Blick Richtung Mutter oder ein paar tröstende Worte könne eine Mutter beruhigen. Eine beruhigte Mutter wiederum habe besseren Einfluss auf das Kind.

- Viele Menschen vergessen offenbar sehr schnell ihre eigene Kindheit und die damit verursachten Geräusche? "Toleranz" sei eine Haltung, die erst wieder entdeckt, geübt und trainiert werden müsse. Allgemein wird vermerkt, dass die Menschen zu unentspannt seien und zu viele Erwartungen anderen gegenüber stellten. Mehr Zeit für alle wäre vielleicht ein Ansatz.

- Gegenseitige Rücksichtnahme praktizieren und nicht nur Freifahrtscheine für jegliches Verhalten von Kindern ausstellen.

- Das „Wirgefühl“ stärken

- Näherkommen über Straßen- und Hausfeste: Wenn man sich erst einmal kenne, käme eine stärkeres „Wirgefühl“ auf.

- Sich gegenseitig helfen, erhöhe die Toleranz ebenfalls. Einen Zettel im Hausflur aufzuhängen sei sinnvoll, wenn Kinderpartys stattfinden. Dann können die Mitbewohner sich darauf einstellen.



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