WIKI

Bildung

Kurzbeschreibung

In dem Wiki wurden alle Anregungen zum Thema Bildung und Informations- sowie Sportangebote gebündelt, die von den Teilnehmenden in die Diskussion eingebracht wurden.

Beschreibung

BIBLIOTHEKEN/LOKALE UND MOBILE BIBLIOTHEKALTERNATIVEN

Es wird einerseits bemängelt, dass die Stadtteilbücherei im Freizeitheim Linden geschlossen und bislang trotz entsprechender Zusagen kein Ersatz dafür geschaffen wurde, so dass kleine Bibliotheksgäste diese wichtige Bildungsinstitution wenigstens in einem kleinen Format wohnortnah erleben und besuchen können. Kurze Füße - kurze Wege.
Ehrenamtliche Initiativen könnten die professionelle Arbeit ausgebildeter Bibliothekarinnen und Bibliothekare nicht ersetzen.

Als Alternativen werden für Stadtteile ohne eigene Bibliothek beispielsweise mobile Bibliotheksbusse oder Fahrbücherei, die früher sogar eigene Haltestellen hatten. Als kostengünstigere und ökologische Variante werden Bücherschränke für die Stadtteile angeführt.


GUTE GRUNDVORAUSETZUNGEN FÜR BILDUNG / UNTERRICHTSQUALITÄT

- Optimale Rahmenbedingungen/Ausstattung

Ein weiteres Thema war die Schaffung von geeigneten Voraussetzungen und Rahmenbedingungen in den Bildungseinrichtungen (z.B. Stühle, Raumklang, Ernährung), um den Kindern ein gutes Lernen zu ermöglichen. Es würde oft vergessen, dass alle Kinder eine wichtige Voraussetzung mitbringen: ihre Neugier in Form von spielerischer Bildung dafür bräuchten sie die geeigneten Voraussetzungen, wie Freiräume, die nicht komplett pädagogisch vorgegeben sind.
Hoffnung besteht auch auf den Ausbau der gebundenen Ganztagsschulen, die eine Alternative zum Hort darstellen. Offene oder teilgebundene Ganztagsschulen könnten nach Ansicht einiger Teilnehmer der kindlichen Entwicklung nicht gerecht werden.

- Kompetente Lehrer/innen / Evaluation

Auch andere fragen sich, wie die Qualität des Unterrichts im Allgemeinen und die Kompetenz der Lehrer im Besonderen verbessert werden kann. Eines der wichtigsten Kriterien für einen erfolgreichen und nachhaltigen Schulbesuch seien die Lehrer, die die Schüler mitnehmen müssen und ihre angeborene Neugierde erhalten sollten (nicht nur in der Grundschule). Angeregt wird in diesem Zusammenhang eine Evaluation des Unterrichts z.B. durch Feedback an die Lehrer (Beurteilungen etc.) durch Schüler, Kollegium, Eltern. Transparenz und Offenheit zwischen Schule und Eltern gehöre auch dazu.

Es gäbe ein sehr interessantes Buch - "isch geh Schulhof", in dem das deutsche Bildungswesen recht amüsant dargestellt würde. In dem Buch würde vor allem die Ausbildung der Lehrer kritisiert. Es gäbe große Unterschiede zwischen Theorie und Praxis und nicht jeder sei in der Lage, Wissen zu vermitteln. Lehrer/innen hätten kaum Möglichkeiten, sich beruflich umzuorientieren, wenn sie sich nicht mehr in der Lage sehen, zu unterrichten.

- Neue Unterrichtsformen

Es wird die Einführung neuer Unterrichtsformen angeregt: so gäbe es eine Diskrepanz zwischen dem, was über Bildung, Hirnentwicklung, Lernprozesse und Kinderbedürfnisse bekannt und anerkannt ist, und der Realität von Kindern und Jugendlichen im regulären Schulsystem (in Deutschland).
Als gut wird bezeichnet, Kinder spielen zu lassen und gemeinsam an „echten“ Aufgaben wachsen zu lassen, statt Konkurrenzdenken zu fördern. Sie auch voneinander lernen zu lassen in altersgemischten Gruppen, statt Vergleichbarkeit zu erzwingen. Eigeninitiative zu fördern und gleichzeitig Zeit zu geben. Ihre intrinsische Motivation zu fördern, und diese nicht über Belohnungssysteme (Noten) kaputt zu machen. Einer komplexen Welt in Projekten gerecht zu werden und die Welt nicht in unzusammenhängenden Fächerhäppchen mit richtig-falsch-Systematik zu unterteilen.

Begrüßt würde, wenn Kinder eine Kindheit haben und nicht für den vermeintlichen globalen Wettbewerb zu Einzelkämpfern mit Multiple-Choice-Häppchenwissen gerüstet würden. Auch als verantwortungsvolle, reife, gebildete Persönlichkeiten werden sie genug damit zu tun haben, mit dem von unserer Generation veranstaltete weltweite Chaos umzugehen.
Da Schul- und Bildungspolitik Landessache sei und nicht bei den Kommunen liege, wäre ein starker „kommunaler Wille“ (plus Netzwerk von Eltern) eine wichtige Voraussetzung, um neue Möglichkeiten zu schaffen und das Schulsystem mit dem in Einklang zu bringen, was heute Stand des Wissens ist beim Thema "Lernen" sei.

So sollte beispielsweise für die Grundschule in Linden-Süd ein kommunales Schulmodell entwickelt werden, das Vorbild sein könnte für eine neue Art der Regelschule. Hier gäbe es mittlerweile viele Ansätze und viel Engagement seitens des Stadtteils, der Schule, der (künftigen) Eltern etc.

Tipps zum Thema:
Ein ganz neuer Film über Schule und Bildung, der auch im Kino am Raschplatz läuft: http://www.alphabet-film.com/
Ein Ausschnitt der „Lernlust-Roadshow“ mit Gerald Hüther und Margret Rasfeld: http://visiongate.tv/shop/Themen/Bildung /Lernlust-statt-Schulfrust-Die-DVD-zur-R oadshow.html
Und „alte“ gute Schulbeispiele aus Jena und Hannover: http://www.glockseeschule.de/

Im oben genannten Film "Alphabet" spricht Thomas Sattelberger, Ex-Personalvorstand der Telekom, von erforderlichen "wuchtigen Entscheidungen und Veränderungen" zugunsten der Kinder, die Schulen und Eltern nicht allein bewältigen können. Damit seien gleichermaßen Schulen gemeint mit großem Anteil von gutgestellten Eltern sowie Schulen und Stadtteile mit hohem Anteil sozial schlecht gestellter Familien.


SCHWIMMEN

Sport und gesunde Ernährung sind durchaus auch Themen, die Familien beschäftigen. So bedauern einige Teilnehmende, dass die Wartezeiten für Kinder, die in einen Schwimmverein oder zum städtischen Schwimmkurs möchten, sehr lang sind und es zu wenig (realistisch für Trainer und Mitglieder machbare) Trainingszeiten für Vereine gibt. Schwimmen sei wichtig und entsprechende Gelegenheiten müssen auch für Familien ohne Auto erreichbar sein. An anderer Stelle wurde bemängelt, dass derzeit nur die Hälfte der Schüler Schulschwimmsport bekommt.


ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ZU DEN FAMILIENKONFERENZEN

Weitere Informationen zu den bereits durchgeführten lokalen Familienkonferenzen zu den Stadtteilen Bemerode, Südstadt und Nordstadt gibt es hier: http://www.hannover.de/Leben-in-der-Regi on-Hannover/Soziales/Familie-Partnerscha ft/Familienkonferenzen/Familienkonferenz en-in-den-Stadtteilen
Weitere Informationen gibt es auch hier: http://www.politikzumanfassen.de/familie nkonferenz/



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