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Betreuungsangebote

Kurzbeschreibung

In dem Wiki wurden alle Anregungen zum Thema Betreuung gebündelt, die von den Teilnehmenden in die Diskussion eingebracht wurden.

Beschreibung

BETREUUNG ALLGEMEIN

Ohne Finanzierung und nur mit der Strategie, Horte gegen unterfinanzierte offene Ganztagsschulen auszutauschen, liefe man Gefahr, dass dabei die Kinder auf der Strecke blieben. Offene Ganztagsschulen für Grundschüler wären nicht für jede Familie, jedes Kind und ihre Bedürfnisse geeignet. Horte seien aufgrund der Kosten nicht wohlgelitten und bedroht, sich bei Einführung der offenen Ganztagsschulen zu auflösen. Es besteht die Gefahr, dass ähnlich wie in Frankreich private Einrichtungen entstehen und die soziale Schere sich noch weiter öffnet.


FEHLENDE NACHMITTAGSBETREUUNG FÜR SCHULKINDER

- Mangel in der Südstadt

Es wird bemängelt, dass es in der Südstadt zu wenig Betreuungsangebote für Schulkinder in Grundschulen und im Übergang in die weiterführenden Schulen gäbe. Die Hortplätze seien schnell belegt und stünden nur den Kindern der jeweiligen Schule offen. Freiwillige Angebote von Fördervereinen wären zeitlich begrenzt (z.B. bis 15.00 Uhr) und die Plätze reichten aus finanziellen und räumlichen Gründen nicht aus, um die Kinder aller Klassen qualifiziert zu betreuen. Das führe dazu, dass viele Kinder berufstätiger Eltern nach der Schule auf sich allein gestellt wären, wenn sie nicht durch Sportvereine oder andere Freizeitaktivitäten (zu denen sie dann u.U. allein fahren müssen) zeitweise anderweitig betreut werden könnten. Hier wird dringender Handlungsbedarf für alle Kinder gesehen, die aktuell oder in absehbarer Zeit noch keine Ganztagsschule oder IGS besuchen können. Für sie müsste es mehr öffentlich finanzierte Einrichtungen geben, um die Lücke zwischen Schulschluss und Feierabend verlässlich und kindgerecht zu schließen.

Gerade zur Einschulung stellen sich weitere Schwierigkeiten ein, da es zu wenig Hortplätze gibt und berufstätige Eltern gezwungen sind, weniger zu arbeiten, um die Kinder abholen zu können. In der Südstadt gäbe es weder Ganztagsgrundschulen noch Hortplätze, in den möglichen fußläufig erreichbaren Horteinrichtungen nur eine minimale Anzahle an Hortplätzen (13 auf ca. 100 Erstklässler), die „in Gedanken“ schon an Geschwisterkinder vergeben seien.
In der Südstadt (angeblich dem Stadtteil mit dem größten Anteil an Kindern) sollten die vier Grundschulen Betreuungszeiten anbieten, die sich mit einer vollzeitnahen Beschäftigung beider Eltern vereinbaren lassen.

- Mangel in List

In List gäbe es das gleiche Problem und Eltern säßen auf heißen Kohlen. Obwohl schon vor ca. 2-3 Jahren drei Hortgruppen in Linden aufgelöst wurden und ein oder zwei Gruppen davon in der List verteilt werden sollten, sei nichts passiert.

Namentlich genannt wird auch der Mengendammhort, bei dem es „trotz riesengroßer Nachfrage keine vierte Gruppe“ gebe.

Einige Eltern fürchten, ihre Arbeit aufgeben zu müssen, um die Kinder um 11.30 Uhr von der Schule abholen zu müssen. Gerade Kinder erkrankter Eltern bräuchten regelmäßige Betreuung, ein individuelles Angebot und einen kleinen Kreis von Bezugsperson.


- mehr Betreuungsplätze für Kinder von 1-12

Als Vollzeitberufstätige würde man sich von anderen nur ungern anhören, dass man sein Kind nicht aufwachsen sähe, wenn man einen Ganztagsplatz benötige.
Insbesondere beim Übergang zur Grundschulzeit haben viele Eltern mit massiven Problemen zu kämpfen, da es zu wenig Plätze und endlose Wartelisten gibt und die Eltern zum Teil dadurch durch Arbeitslosigkeit oder den Verzicht einer Vollzeitstelle bedroht sind. Dazu käme noch, dass die Nachmittagsbetreuung auch nicht kostenfrei sei.
Die Teilzeit käme wegen der Entfernung Wohnung/Arbeitsstätte auch nicht für jede/n in Betracht, da die Kosten zu hoch (mit Auto) oder die Fahrzeit so lang wären.

Betreuungsplätze sollten nach Ansicht einiger Teilnehmenden für jedes Kind Pflicht sein. So könnten auch bis dahin nicht berufstätige Eltern wieder in den Arbeitsmarkt finden und ggf. vom Amt weg kommen, und damit mehr Steuergelder in die Kassen fließen. Darüber könnten sich die Plätze wiederum selbst finanzieren.


- Ganztagsschulen wären keine Alternative zu Hortgruppen

Eine gute Betreuung sei aus Sicht verschiedener Teilnehmer/innen nur in Hortgruppen mit ihren festen Gruppenstrukturen und Fachkräften möglich, während es bei den Angeboten der Ganztagsschulen keine individuelle Förderung gäbe, der Betreuungsschlüssel schlechter sei und oft pädagogische, nicht ausgebildete Helfer die professionelle Lernförderung betrieben. Hinzu kämen noch die Ferienbetreuung und die Öffnungszeiten.

In Hannover gäbe es die offene Ganztagsschule, die billig seien und viele Kinder betreuten. Quantität gehe hier vor Qualität. Gerade Grundschulkinder wären bei täglicher Betreuung damit überfordert. Die Grundschulkinder würden immer jünger und sollen sich, obwohl sie noch klein und unsicher sind, in großen offenen Gruppen zurechtfinden, unterschiedliche Betreuer haben, die oft noch nicht einmal Fachkräfte wären. Wie sollten die sich z.B. in einer großen Mensa zurechtfinden ? Wer ist ihr fester Ansprechpartner, wenn sie sich krank fühlen oder ein Problem haben? Was ist mit den Kindern, denen die Eltern das Essen nicht bezahlen (im Hort bekommt jedes Kind Essen)? Was ist mit den Ferien, ein 5- oder 6jähriger Grundschüler kann schlecht um 8 Uhr morgens mit der Feriencard losgeschickt werden.

In der offenen Ganztagsschule gäbe es keine Zeit für Eltergespräche oder Elternberatung. Pädagogische Arbeit könne in dem Zeitrahmen und mit dem Betreuungsschlüssel nicht geleistet werden. Statt dessen bliebe das an Lehrer hängen, die mehr als genug zu tun hätten. Verschiedene Familien bräuchten verschiedene Betreuung. Für die einen reicht die offene Ganztagsschule, andere brauchen Hortplätze.
Die versprochene Wahlfreiheitgäbe es nicht, da trotz unsäglich langer Wartelisten einfach keine Hortplätze angeboten würden.


- Mehr Hort- und Kitaplätze/kürzere Wartezeiten

Derzeit gäbe es zum Teil bis zu 3 Jahre Wartezeit auf einen Betreuungsplatz. Probleme bekäme man zudem bei Umzügen oder wenn der Schulbezirk geändert würde, und nun der vor Jahren beantragte Hortplatz an Schule A nicht mehr passe. Dies treibe viele Familien an den Rand der Existenz.

Daher wird gefordert, dringend mehr Hort- und Kitaplätze zu schaffen.


- Mangelnde Sicherheit

Ständig wären die Eltern mit der Sorge konfrontiert, ob man den dringend benötigten Krabbelgruppen, Kindergartenplatz oder nun Hortplatz denn auch bekommen würde. Das geht schon an die Nerven und zöge sich durch die gesamte Kindheit.
Es wird der Wunsch geäußert, dass die Eltern ggf. bei einer Neugestaltung der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern mitbestimmen können.



MEHR INDIVIDUELLE LÖSUNGEN

Vorgeschlagen werden individuelle Lösungen für die Familien. Wer nur 2 Nachmittage arbeite, dem komme die offene Ganztagsschule entgegen, wer jeden Tag von 8.00 - 16.00 Uhr arbeite, benötige für sein Kind eine strukturierte Hortbetreuung mit festen Bezugspersonen, da die Grundschüler noch klein sind. Wer nur bis 14.00 Uhr arbeite und auch nicht jeden Nachmittag, brauche eine Schulkindbetreuung (wie z.B. Kinderhaus oder in der evgl. Kirche).Die Realität wäre jedoch anders und Eltern, die nirgends unterkommen, sollten sich in Zweckgemeinschaften zusammen tun und sich gegenseitig unterstützen.
Es sei an der Politik, individuelle Lösungen zu suchen, Musterprojekte zu unterstützen oder die volle Ganztagsschule einzuführen


UNTERSTÜTZUNG VON TAGESMÜTTERN

Tagesmütter, die die Kinder nicht zu Hause betreuen können, bitten um Hilfe bei der Organisation außerhäusiger Betreuungsorte. Bei angemieteten Räumen müssten diverse Auflagen erfüllt und z.B. einen Nutzungsänderungsantrag gestellt werden
(ein Architekt muss den Antrag stellen und Dauer der Bewilligung vom Bauamt ca. 3 Monate). Dann würde das Jugendamt evtl. Gesundheitsamt eingeschaltet.
Bevor die Wohnung gemietet werden kann, müsse jedoch Klarheit über die Pflegeerlaubnis bestehen. Die mögliche Folge sei Zahlung einer Miete für Monate, Kosten für Architekt und Kosten für Bauamt, ohne Sicherheit zu haben, dass alles klappt. Dies erschwere die4 Ausübung des Berufs erheblich.


VERGABE VON KITAPLÄTZEN / ZEITPUNKT DER AUFNAHME

- Keine Zentrale Vergabe / Bewerbung für einen Kitaplatz

Da es kein zentrales System zur Platzvergabe bzw. Bewerbung gäbe, müssen sich alle Eltern bei den unterschiedlichen Einrichtungen bewerben. Die jeweiligen Einrichtungen ließen sich mit der Auswahl und Vergabe Zeit, was wiederum dazu führe, dass sich alle Eltern bei unterschiedlichsten Kitas doppelt und dreifach anmelden müssten. Dieser Umstand verzögere wiederum den Auswahlprozess bei den Einrichtungen, da diese mit Anmeldungen regelrecht überschwemmt würden, ein Großteil später jedoch hinfällig würde, da das Kind ja schlussendlich nur in einer Einrichtung untergebracht wird.
Eine einfachere zentrale Vergabe der Kitaplätze würde alle Beteiligten entlasten, sowohl die Eltern, als auch die Einrichtungen.


- Zeitpunkt der Aufnahme des Kindes analog zum Schuljahresbeginn (August)

Kinder, die nicht Kita-systemgerecht zur Welt gekommen wären und zum 01.08 das Krippen- oder Kindergartenalter noch nicht erreicht haben, kämen erst mit Verspätung zu einem Betreuungsplatz. Teilweise müssten bis zu elf Monate überbrückt werden, bis die Kinder in einer Krippe aufgenommen werden könnten. Dies wäre nur mit familiärer Unterstützung und unter finanziellen Einbußen möglich oder unter zu Hilfenahme einer Tagesmutter. Der Übergang von Kindergarten zur Grundschule fände im Sommer statt, so dass sich dieser Schwung bis zu den Krippen durchziehe und keine Plätze im laufenden Kindergartenjahr frei seien.


- Elterninitiativen einbeziehen

Die Stadt Hannover habe bereits ein Versucht unternommen, um eine Einwilligung der Einrichtungen zu erhalten und eine zentrale Platzvergabe zu ermöglichen, was jedoch an den Elterninitiativen gescheitert sei. Elterninitiativen müssten sich selbst organisieren und brauchen Eltern, die in die Gemeinschaft passen. Dennoch müsse der Dialog mit den Initiativen gesucht werden, um dort eine gemeinsame Lösung zu finden. Auch diese Einrichtungen würden mehr Probleme bekommen, genug Kandidaten zu bekommen, um noch wählen zu können und würden auch froh sein, über die Vorschläge/Zuweisung.


- Einbeziehung der Tagesmütter und Großtagespflegen

Es wird die Einbeziehung der Tagesmütter und Großtagespflegen in den Pool der Plätze vorgeschlagen. Sie sollten sich dazu äußern, wie es am besten funktionieren könnte.
Folgende Schritte werden angeregt:
1. Die große Betreuungseinrichtung ohne Elternarbeit direkt in den Pool zu nehmen und diese Plätze zentral zu verwalten
2. Ein Dialog mit Kinderläden suchen um dort die Möglichkeiten eine Zusammenarbeit auszuloten (vielleicht könnte bei der zentrale Anmeldung ein Zusatzfeld geben, wo die Eltern einkreuzen können, dass diese gerne in einen Kinderladen möchten, so dass diese Einrichtungen auch „Arbeitswillige“ Familien bekommen)
3. Das gleiche gilt dann auch für Tagesmütter und Großtagespflegen – Dialog suchen und ggf. durch zusätzliche Felder auf dem Anmeldeformular abklären
4. Planung von den Plätzen sollte auch lokal besser funktionieren, so dass es überall annähernd gleich viele Einrichtungen gibt.

- Aufnahme „unterjähriger“ Kinder (Beispiel Berlin)

Einige Teilnehmende finden es notwendig, die unterjährige Aufnahme auszubauen.
Mögliche Lösung: Anmeldung des Kindes ab 1. Geburtstag an und die Stadt übernimmt die Kosten vom 1. August bis zum 1. Geburtstag
In Berlin würde beispielsweise pro Gruppe nur alle 3 Wochen ein Kind aufgenommen und zwar das ganze Jahr über. Das hätte den großen Vorteil, dass die Erzieher/innen auch genügend Aufmerksamkeit für dieses eine Kind hatten, bis es wirklich eingewöhnt war und somit war es egal, wann das Kind auf die Welt kam. Gut wäre in Berlin auch gewesen, dass es fast ausschließlich Einrichtungen gab, bei denen das Kind von der Krippe über den Kindergarten bis zum Hort in einer Einrichtung bleiben konnte. Dadurch wurde jede Menge Anmeldung- und Auswahlaufwand gespart und Eltern mit mehreren Kindern müssten nicht, wie in Hannover z.B., drei verschiedene Einrichtungen morgens und nachmittags ansteuern.

- Bitte um zentrale Platzvergabe

Eine zentrale Vergabe, die über die Stadt läuft, wird erbeten. Es müsste ein einfaches online-System sein. Die Eltern melden in dem System ihre Kinder für die Einrichtungen an, die in Frage kommen. Die KiTas machen ihre Auswahlrunden. Hat eine Einrichtung einen Vertrag mit den Eltern gemacht, wird die Anmeldung bei allen anderen Kitas gestrichen. Die Stadt könnte mit diesem System den Bedarf wesentlich besser abschätzten, außerdem könnten freiwerdende Plätze innerhalb eines Kindergartenjahrs (durch Umzug o.Ä.) besser vergeben werden.

- Information aus der Stadt Hannover: zentrale Vergabe in Vorbereitung

Die Stadt Hannover teilt mit, dass derzeit daran gearbeitet würde, die Voraussetzungen und Anforderungskriterien dafür zu erheben, um ein zentrales Anmeldeverfahren für die Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen zu ermöglichen. Dabei müsse eine ganze Menge bedacht werden, dennoch werde alles dafür getan, diesen Service so schnell wie möglich umzusetzen.

- zentrale Anmeldeverfahren unter Berücksichtigung pädagogischer Ansprüche

Ein zentrales Vergabeverfahren wird begrüßt, wenn dabei auch die pädagogischen Ansprüche berücksichtigt werden und die Lücken bedacht werden. Es müsse beachtet werden, dass eine Kita nicht nur ein Dienstleistungsbetrieb für arbeitende Eltern ist, sondern eine pädagogische Einrichtung sei. Da sollte z.B. auf die Ausgewogenheit nach Alter und Geschlecht geachtet werden, denn wenn z.B. 3 Jungen in der Gruppe sind und der Rest Mädchen, wäre das nicht ausgewogen. Wenn eine bestimmte Altersgruppe zu stark vertreten sei, fehlen die Spielpartner für die unterrepräsentierten Kinder. Ganz schlimm sei der gleichzeitige Weggang starker Jahrgänge, da dann genauso viele kleine Kinder gleichzeitig eingewöhnt werden müsste, was die Erzieherinnen und Kindersehr belaste. Wenn wiederum städtischen Kitas berufstätige Eltern bevorzugten, wären Kindern von z.B. psychisch kranken oder suchtkranken Eltern benachteiligt, die diese Unterstützung möglicherweise dringend benötigen. Was ist mit den Alleinerziehenden? Diese Probleme, die an der Basis durchaus gesehen werden könnten, würden weine eine zentrale Stelle nie erreichen. Daher sollte der Kontakt erhalten bleiben.
Die oft unterstellte "Ungerechtigkeit" bei der Vergabe der Kitaplätze würde auch weiterhin bestehen, sich jedoch verlagern. Die einzige Lösung bestehe in genügend Plätzen.

- Auswahlkriterien ändern

Von anderer Seite wird vorgeschlagen, die internen Regelungen der Betreuungseinrichtung nach Geschlecht, Name und Co. Abzuschaffen, um eine Platzvergabe vor Ort zu erleichtern.

- Ausreichend KiTa-Plätze

Für Kita-Plätze sollten laut eines Nutzers dieselben Kriterien gelten wie für Grundschulplätze. Es müsse sichergestellt sein, dass für alle Kinder Kita-Plätze in erreichbarer Nähe vorhanden sind. Stattdessen würde unterstellt, dass die vorhandene Anzahl von Kita-Plätzen eine "bedarfsgerechte Deckung" gewährleistet. Die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze daher einerseits nicht gewünscht und andererseits nicht finanzierbar sei, da das Geld des Steuerzahlers nicht für Kita-Plätze ausgeben dürfe, die gar nicht gebraucht würden (siehe "bedarfsgerechte Deckung"). Dies teile die Familien in zwei Gruppen: Familien, die ihrem Kind mit einer gehörigen Portion Glück und viel Hartnäckigkeit den Besuch der Kita ermöglichen und Familien, die ihr Kind zu Hause betreuen "möchten" bzw. denen nichts anderes übrigbliebe. Der Spruch mit der "Kita-Pflicht" indes sei nichts als eine Phrase, denn nichts spräche dagegen, die Kitas so auszustatten und zu finanzieren, dass die durchschnittliche Gruppengröße in der Regel deutlich unter der erlaubten maximalen Gruppengröße liege, so dass jederzeit genug Spielraum sei, um akute Nachfragesteigerungen aufzufangen.

Andererseits griffen manche Eltern zur Selbsthilfe und bauten mit sehr viel Engagement Kinderläden auf, was zu der Einschätzung führe, alles ließe sich zurechtruckeln, wenn man sich nur ein bisschen reckt und streckt und entsprechend Eigeninitiative entwickelt.


QUALITÄTSSTANDARDS FÜR DIE TAGESPFLEGE /BETREUUNGSSCHLÜSSEL

- Regelmäßige Evaluation

Es wird die Frage gestellt, wer die unterschiedliche Qualität der Tagespflegeeinrichtungen für U3-Kinder misst und warum es kein objektives Bewertungsforum gibt. Gewünscht werden mehr Unterstützung vom FamilienServiceBüro bei der Suche nach einem Betreuungsplatz und eine zwischenzeitliche Überprüfung der Zustände in den Betreuungseinrichtungen in Hinsicht auf Ernährung und Hygiene.
Auch von anderer Seite wird eine regelmäßige Evaluation der Einrichtungen durch die Elternschaft als sinnvoll bezeichnet. Im Beispiel einer Krippe eines privaten Trägers würde jedes Jahr eine Elternbefragung durchgeführt, die auch veröffentlicht wird.

- Mehr professionelle Erzieher/innen

Die sicherste Methode sei es laut eines Nutzers jedoch, wenn professionelle Erzieherinnen und Erzieher in der Kita das Kind erziehen, die für diese verantwortungsvolle Tätigkeit an Hochschulen studieren und ein entsprechend höheres Gehalt beziehen.


- Besserer Betreuungsschlüssel/Fortbildung

Einge fordert wird ebenfalls ein besserer Betreuungsschlüssel an Kitas, um eine gute Betreuungsqualität überhaupt erst möglich machen zu können. Vorgeschlagen wird ein Betreuungsschlüssel von 1:3, maximal 1:4, für die unter 3jährigen angemessen und im Kindergarten höchstens 1:5.
Dazu gehöre auch, dass die Erzieher regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen sollten.


UNBÜROKRATISCHE UNTERSTÜTZUNG IM NOT- ODER KRANKHEITSFALL

Schwierig werde es z.B. in Krankheitsfällen, wenn die gute Familienorganisation über den Haufen geworfen wird, z.B. weil das Kind plötzlich krank wird und leider gerade jetzt niemand Zeit hat einzuspringen oder die Eltern selbst krank sind. Für diesen Fall wird der Wunsch nach einer besseren kurzfristigen und unkomplizierten Unterstützung geäußert.
Vorgeschlagen wird Eine möglichst rund um die Uhr erreichbare Hotline, über die konkrete Möglichkeiten für den Betreuungsnotfall abgefragt und genutzt werden könnten

IMPFUNG

Es wird für Impfungen plädiert. Kinder, die in die Kita gingen, wären dadurch nicht so krankheitsanfällig und würden auch in der Schule nicht vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie z.B. keinen Masernschutz haben.



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