WIKI

Verkehr & Sicherheit

Kurzbeschreibung

In dem Wiki wurden alle Anregungen zu den Themen Verkehr und Sicherheit gebündelt, die von den Teilnehmenden in die Diskussion eingebracht wurden.

Beschreibung

SICHERE FAHRRADWEGE

- Familienfreundliche Verkehrsgestaltung

Das Leben in der Stadt für Familien könnte nach Ansicht einiger Teilnehmender verbessern werden, indem der öffentliche Verkehr und der Fahrradverkehr mehr gefördert werden und die mehr Sicherheit für Fahrradfahrer insbesondere für fahrrad- oder kickboardfahrende Kinder gewährleistet werden könnte. Viele Verkehrsbereiche seien unübersichtlich und eher nach den Bedürfnissen der Autofahrer ausgelegt. Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr für Kinder wären sehr hoch. Wenn Sicherheit und Attraktivität steigen, fiele die Entscheidung leichter, das Auto stehen zu lassen.

- Kinderfreundliche Fahrradwege

Es wird vorgeschlagen, die Fahrradwege kinderfreundlicher und damit auch sicherer zu gestalten, da viele Autofahrer zu wenig Rücksicht zeigten. Die Beispiele Kopenhagen oder Amsterdam ermöglichten schöne breite Fahrradwege und Vorfahrt für Fahrradfahrer. In den Niederlanden würden Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gelten. Das äußere sich darin, dass die Radwege direkt neben den Fahrwegen der Autos liegen, sodass Radfahrer nicht, versteckt hinter einer Reihe parkender Fahrzeuge, beim Überqueren der Straße plötzlich und unvermutet ins Blickfeld der Autofahrer gelangen.
Langfristig würd eine Umgestaltung und Änderung der Regeln zugunsten von Fahrradfahrern für ein Umdenken der Autofahrer sorgen, die endlich von dem "das ist ja NUR ein Radfahrer" abrücken könnten und somit auch Kinder auf Rädern nicht mehr als "Kind mit Spielgerät", sondern als (kleiner) Verkehrsteilnehmer gesehen werden. Es wird vorgeschlagen, den Fahrradfahrern über größere Radwege und mehr Rechte bei der Verkehrsordnung eine bessere Ausgangsbasis zu verschaffen.
Eltern Rad fahrender Kinder, die noch auf dem Gehweg fahren müssen, beklagen, dass häufig die Kreuzungen und Absenkungen zugeparkt seien, was zu Sichtbehinderungen und häufig gefährlichen Situationen führe. Insbesondere am Küchengarten sei die Situation problematisch. Es wird in diesem Zusammenhang von verschiedenen Seiten von den AutonutzerInnen und Radfahrern mehr Rücksicht und von der Stadt mehr Überwachung gefordert.

Es wird auch angemerkt, dass Fahrradwege generell benutzer/innenfreundlicher gestaltet werden sollten.

- Radverbot in Fußgänger orientierten Zonen

Es wird vorgeschlagen, das Radfahren in reinen Fußgängerzonen wie in der Innenstadt, auf Fußwegen (Ausnahme Kinder) und auf großen Plätzen ohne eine Wegmarkierung grundsätzlich zu verbieten. Hier wären in der letzten Zeit mehrere Unfälle mit Fahrradfahrern passiert, die zum Teil hätten lebensgefährlich hätte enden können.

- Regeleinhaltung auch für Radfahrer/innen

Radler sollten beim Fahren keine Kopfhörer aufhaben und nicht mit erhöhter Geschwindigkeit durch Zonen rasen, die auch von Fußgängern benutzt werden, da Unfälle drohen.
Ein Problem stellen auch Radfahrer dar, die ständig über den Wochenmarkt führen oder bei Dunkelheit nicht das Licht anschalteten.
Bereich Küchengarten: Fahrradfahrer fahren hier oft in Bereichen der Fußgänger oder mit Kopfhörern vor einer bimmelnden Stadtbahn her, um dann auf den Fußweg auszuweichen, ohne das Tempo zu verringern.
Bereich nördlicher Engelbosteler-Damm: In dem zwischen Hochbahnsteig und Stadtbahnrampe verkehrsberuhigten Teil beidseitig Fahradwege, obwohl dies hier verzichtbar wäre.
Bereich südlicher Engelbosteler-Damm: Hier müssen sich Fahrradfahrer den verbliebenen Straßenraum mit ÖPNV ("Erlebnislinie" 100/200), Müllabfuhr/Lieferverkehr und permanenten Parksuchverkehr teilen. Tempo-30-Ausschilderung ist im Einmündungsbereich von Querstraßen wegen nicht entfernter Aufhebungszeichen widersprüchlich. Baustellen bieten von Zeit zu Zeit ein zusätzliches Gefahrenpotential.

STÄRKUNG DER GEGENSEITIGEN RÜCKSICHTNAHME DURCH EINE KAMPAGNE

Alle Verkehrsteilnehmer/innen sollten mehr Rücksicht nehmen – insbesondere jedoch die Autofahrer. Hier wird moniert, dass diese oft zu schnell führen ohne nach links oder rechts zu gucken, vor den Schulen mit erhöhter Geschwindigkeit fahren und ohne Blinken abbiegen.

Vorgeschlagen wird eine Kampagne zur Unterstützung eines respektvollen Umgangs aller Verkehrsteilnehmer/innen (Kfz, Fahrrad, Fußgänger) untereinander:
- z.B. über das Fahrgastfernsehen in den Straßenbahnen, Plakatwände

- Mit alltäglichen Szenen aus dem Straßenverkehr, z.B. Kinderwagen in Öffis heben helfen oder freundliche Gesten / Kommunikation zwischen rücksichtnehmenden Auto- und Fahrradfahrenden

- in Anlehnung an einen existierenden Spot, in dem eine ältere Fußgängerin gegen ihren Willen über die Straße geholfen wird und eigentlich hat sie nur auf ihren Bus gewartet

- ähnlich der Kampagne vom Radio Sender FFN namens "Sei fair im Verkehr!"

- Kampagne nach dem Motto sei "Fair im Verkehr", bei der Betroffene zu Wort kommen: z.B. eine Mutter mit dem Kleinkind in Fußgängerzone, an der Radfahrer mit hohen Tempo "vorbeidonnern" oder der Rollstuhlfahrer, die den abgesenkten Bordstein nicht passieren, weil er zugeparkt ist. Oder der Anwohner, auf deren Bürgersteig ständig Rad gefahren wird. Anbieten würde sich eine Plakataktion oder das Fahrgastfernsehen der ÜSTRA.

- Kampagne zur Schulung der Fahrradfahrer und Autofahrer (Arm raus beim Abbiegen, Licht, Schulterblick, 5m-Abstand beim Parken an Kreuzungen, bei rechts-vor-links auch für einen Fahrradfahrer anhalten, als Rechtsabbieger an der Ampel nicht mit Karacho auf den Fußgängerüberweg zurasen, keine Kopfhörer beim Fahrradfahren)

- Eine Plakataktion zur allgemeinen Rücksichtnahme, da bei einer gemeinsamen Nutzung von Wegen insbesondere Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer eher von Radfahrern (auch radfahrenden Kindern) gefährdet würden als von Autofahrern


VERNETZUNG DER STADTBAHNLINIEN

Um mit der U-Bahn von der List nach Linden zu kommen, sei die Umsteige-Situation am Hauptbahnhof unerträglich. Auch die geplante Verlängerung der Linie 10 näher ran an die U-Bahnstation Hauptbahnhof ändere nicht viel an der Trepp-Auf/Trepp-ab Situation. Gewünscht wird eine unterirdische Ankopplung der Linie 10 an das bestehende U-Bahnsystem, da nur die Tunnellösung als familienfreundlich bezeichnet wird.

Bemängelt wird, dass die Vollendung des hannöverschen Stadtbahnnetzes seit nunmehr 20 Jahren politisch torpediert würde und die dafür vorgebrachten Motive (billiger, freundlicher, entschleunigter) für den normalen Üstra-Kunden kaum nachvollziehbar wären. Das zeige sich insbesondere auch in Umfragen, wie sie die HAZ und der CDU Kreisverband Hannover durchgeführt hätten.

Für diese Stecke werden mehr kinderwagen- und rollstuhlgerechte Bahnsteige angeregt.


REDUZIERUNG VON LKW-VERKEHR IN WOHNGEBIETEN

Es wird bemängelt, dass in dem relativ kleinen Wohngebiet Holleweg, Davenstedterstraße, Hildeboldstraße, Golternstraße, Richard-Partzsch-Weg als Zulieferer sehr große LKWs verkehrten. Sie beliefern eine Firma in der Golternstraße, in deren Einfahrtrampe ein solcher LKW nur in einer bestimmte Richtung rückwärts einfahren kann. Die Golternstraße sei halbseitig Gewerbegebiet, weshalb diese Firma von jedwedem LKW beliefert werden dürfe. Zum Wenden kreisten diese LKWs auch durch die Hildeboldstraße, den Holleweg, den Richard-Partzschweg.

Dies sei nicht nur lästig und schade der Straßenbefestigung, sondern gefährde vor allem die wieder relativ vielen kleineren Kinder, die durch Zuzug, Häuserbau auf geteiltem Grundstück und Generationswechsel dort lebten. Vorgeschlagen wird, dass hier nur kleinere Lieferwagen als Zulieferer zugelassen werden.
Die Anwohner hätten sich bereits letztes Jahr mit einer Unterschriftenliste an den Bezirksrat gewandt und zurzeit liefen Gespräche mit dem Tiefbauamt – bisher leider ohne Ergebnis.


SICHERHEIT IM STRAßENVERKEHR DURCH WENIGER SCHILDER

Es wird darum gebeten, dass die Stadt Hannover etwas gegen den wild wuchernden Schilderwald tut, der irritiert und gefährdet. Beispiel: In der Nordstadt gilt flächendeckend Tempo 30. Trotzdem stehen an vielen Straßeneinmündungen zum Engelbosteler-Damm hin Schilder mit dem Hinweis auf Ende der Tempo-30-Zone. Das sei teuer und verwirrend.


REDUZIERUNG DES LÄRMS AN GÜTERUMGEHUNGSBAHN

Es wird darum gebeten, dass alle Politiker und sonstigen Verantwortlichen große Anstrengungen unternehmen, damit der Lärm durch die Güterumgehungsbahn an der Quelle ("Flüsterbremse", leise Schiene) vermindert wird. Die Strecke sei mit fast 500 Güterzügen pro Tag eine der am stärksten befahrenen Strecken in Deutschland. Die existierenden Lärmschutzwände würden leider nicht helfen.


VERBESSERUNG FÜR AMPELANLAGE KÜCHENGARTEN-LIMMERSTRAßE-FÖSSESTRAßE


Die Querung der Fössestraße am Küchengarten/Limmerstraße sei unzumutbar, weil häufig auf der Mittelinsel gewartet werden müsse. Es gäbe zu selten durchgehendes Grün für die Querung der gesamten Straße. Hinzukämen die zu kleinen Aufstellflächen insbesondere für Fahrradanhänger.
Die gesamte Verkehrssituation sei vor allem morgens sehr schwierig und auch durch Fahrradfahrer gefährlich. Früher habe es dort eine Brücke gegeben, die den Übergang über die Kreuzung schnell und gefahrlos möglich machte. Diese wurde im Rahmen der Sanierung des Ihmezentrum abgerissen. Die Radwege seien nun teilweise sehr unglücklich angelegt und die Ampeln dort so geschaltet, dass es oft zu einem Stop in der Mitte der Straße käme.

GEFÄHRDUNGSPOTENTIAL RUND UM DIE U-BAHN-HALTESTELLEN 4GRENZEN UND PELIKANSTRAßE

Kinder seien hier gefährdet, da man bei beiden Haltestellen darauf angewiesen sei, die Entfernung zur Bahn (Wartebereich Pelikanstraße) und die Entfernung zu den vom Listholze auf die Podbi abbiegenden Autos bzw. die Haltebereitschaft dieser Fahrer einschätzen zu können. Aber auch für rechtsabbiegende Autofahrer (vom Listholze) sei bei 4Grenzen eine Schwierigkeit gegeben: so stelle das Klohäuschen ein Hindernis dar, durch das man oft nur im letzten Moment und für Ortsunkundige oft zu spät bemerken kann, ob die Fußgängerampel auf grün geschaltet ist.
Es wird darum gebeten, beide Haltestellen übersichtlicher und dadurch sicherer zu gestalten.

WEITERE VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

- regelmäßigere Reinigung der Straßen/Fußwege

Mit dem Kinderwagen hat eine Teilnehmerin innerhalb von 2 Monaten 6 platte Reifen, weil jemand Glasflaschen auf die Fußwege warf. Auf neue Schläuche müsse man bis zu einen Monat warten. Da funktionierende Kinderwagen aber wichtig für die Mobilität seien, werden mehr und regelmäßige Reinigungen der Straßen eingefordert.

- Optimierung der Busse für Kinderwagen

Die Stadtbusse sind alle mit der Neigetechnik ausgestattet, welche jedoch nicht für Kinderwagen eingesetzt würde. Egal, wie hoch der Bordstein ist oder wie weit der Bus vom Bordstein entfernt ist.

- Verkehrsknotenpunkt Südschnellweg/Hildesheimer Straße

Seit der Einrichtung der einspurigen Befahrung geht es bereits viel besser, jedoch wird darum gebeten, die Ampelschaltung zu optimieren.



⇒ merken ⇒ Versionen ⇒ zurück

FORENLISTE (Beiträge)
Hauptforum Neue Beiträge/Antworten: 0 Alle Beiträge/Antworten: 228 Livediskussion Gesundheit Neue Beiträge/Antworten: 0 Alle Beiträge/Antworten: 56 Livediskussion Verkehr Neue Beiträge/Antworten: 0 Alle Beiträge/Antworten: 34

Thema:


Lebensräume für Familien: 97
Sonstiges: 72
Bildung von Anfang an: 56
Hauptsache gesund!: 53
Alt und Jung gemeinsam: 26
Wissen und Kommunikation: 13
Stark und engagiert: 1

Region:


Hannover insgesamt: 220
Vahrenwald-List: 49
Döhren-Wülfel: 10
Südstadt-Bult: 10
Linden-Limmer: 8
Ahlem-Badenstedt-Davenstedt: 6
Nord: 5
Herrenhausen-Stöcken: 5
Kirchrode-Bemerode-Wülferode: 2
Misburg-Anderten: 2
Mitte: 1
STATISTIK
Benutzer online:397 Anzahl Beiträge: 320 Anzahl Besucher: 2 Anzahl Aufrufe: 347
FREUNDE EINLADEN
FREUNDE EINLADEN!