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Lebensräume für Familien

Hannover insgesamt

Fahrradwege

von Schnecke am 06.11.2013 | 09:48 | Kommentare: 17 |

Hallo,

ich fände es schön, wenn die Fahrradwege kinderfreundlicher und damit auch sicherer gestaltet werden könnten. Kopenhagen oder Amsterdam machen es vor - mit schönen breiten Fahrradwegen und Vorfahrt für Fahrradfahrer.
Die Autofahrer nehmen wenig Rücksicht und da wird einem mit kleinen Kindern auf dem Fahrrad Angst und Bange!

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Kommentare

KOB am 17.11.2013 18:44:38

Ich bin auch für eine Kampagne nach dem Motto sei "Fair im Verkehr". Vielleicht könnten in der Kampagne mal Betroffene zu Wort kommen: Ich denke da z.B. an die Mutter mit dem Kleinkind in Fußgängerzone an der Radfahrer mit hohen Tempo "vorbeidonnern" oder der Rollstuhlfahrer, die den abgesenkten Bordstein nicht passieren, weil er zugeparkt ist. Oder wie wäre es mit den Anwohnern auf deren Bürgersteig ständig Rad gefahren wird. Ein Problem stellen auch Radfahrer dar, die ständig über den Wochenmarkt fahren oder bei Dunkelheit nicht das Licht anschalten. Anbieten würde sich eine Plakataktion oder das Fahrgastfernsehen der ÜSTRA.
Viele Grüße
Heinz Battmer

Hannelore am 14.11.2013 15:43:43

Eine Kampagne wie der Radio Sender FFN im Moment durchführt finde ich gut: "Sei fair im Verkehr!"

Moderation am 14.11.2013 9:18:37

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
vielleicht sollten wir mal sammeln, was in einer solchen Kampagne alles angesprochen werden sollte. So wurde bereits häufiger das Fahrradfahren mit Kopfhörern angesprochen, dass die Sicherheit sehr beeinträchtigen kann, Fahren mit erhöhter Geschwindigkeit, Abbiegen ohne Blinken...

Wodurch sehen Sie die Sicherheit im Straßenverkehr gefährdet?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

Seepferdchen am 14.11.2013 9:08:50

eine Kampagne find ich auch gut. manche Radfahrer sind wirklich sehr rücksichtslos und kein Vorbild für fahrradfahrende Kinder. Aber noch schlimmer sind schon die Autofahrer.

Emma am 13.11.2013 13:24:48

Ich denke durch Aufklärung erreicht man einiges. Vielleicht ist manchen Fahrradfahrern ihr Verhalten garnicht bewusst. In reinen Fußgängerzonen wie in der Innenstadt, auf Fußwegen (Außnahme Kinder) und auf großen Plätzen ohne eine Wegmarkierung sollte das Fahren grundsätzlich verboten werden. Ich habe in der letzten Zeit zwei Unfälle mit Fahrradfahrern miterlebt, von denen einer lebensgefährlich hätte enden können. Der Radler hatte Kopfhörer auf und garnichts mitbekommen. Der andere Unfall fand auf einem Radweg statt aauf dem ein Radler mit hohem Tempo fuhr und dabei
einen stehenden Mann übersah, der am Fußgängerüberweg auf "grün" wartete. Der ist diesem Mann in sein Fahrad gefahren, dass dieser mit dem Vorderrad aus Platzmangel ein kleines bischen auf den Radweg geschoben hatte. Auch der Fahrer fuhr einfach weiter. Anderen Unfällen konnte ich durch schnelles Ausweichen bislang entgehen, ich ärgere mich trotzdem!

Moderation am 13.11.2013 9:42:50

Hallo Emma und alle anderen Teilnehmenden,
wie es scheint, tragen alle Verkehrsteilnehmer immer mal wieder zur Gefährdung der Sicherheit bei. Hier haben wir schon viel über das Verhalten einiger Autofahrer/innen gehört. Nun wird aber auch das Verhalten mancher Fahrradfahrer/innen kritisiert.
Worauf sollten diese zukünftig stärker hingewiesen werden? Wodurch gefährden sie andere Mitmenschen und wie könnte die gemeinsame Wegenutzung von Radfahrern und Fußgängern übersichtlicher gestaltet werden?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

Emma am 12.11.2013 17:39:07

Eine Plakataktion zum Thema Rücksichtnahme würde ich sehr begrüssen. Ich finde auch nicht, dass besonders die Autofahrer so rücksichtslos sind. Fußgänger sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und überall dort, wo eine gemeinsame Nutzung
von Wegen vorgesehen ist, sind Fußgänger eher von Radfahrern gefährdet als von Autofahrern. (Und auch radfahrende Kinder)

Sara am 08.11.2013 10:06:08

Ich könnte mir eine Kampagne vorstellen, bei der die Fahrradfahrer und Autofahrer geschult werden (Arm raus beim Abbiegen, Licht, Schulterblick, 5m-Abstand beim Parken an Kreuzungen, bei rechts-vor-links auch für einen Fahrradfahrer anhalten, als Rechtsabbieger an der Ampel nicht mit Karacho auf den Fußgängerüberweg zurasen, keine Kopfhörer beim fahrradfahren)

Schnecke am 07.11.2013 7:18:42

Das wäre schön. Ich habe nur meine Zweifel, dass genau die, die das ansprechen sollte, das gar nicht wahrnehmen und in ihren Autokabinen nicht mitbekommen. Überhaupt, dieses schnelle Fahren ohne nach links oder rechts zu gucken, vor den Schulen mit erhöhter Geschwindigkeit fahren, Abbiegen ohne Blinken...

tantchen am 06.11.2013 13:13:53

Hallo zu Fahrradwegen und Verkehrsteilnehmenden,
z.B. über das Fahrgastfernsehen in den Straßenbahnen, Plakatwände...? Mit alltäglichen Szenen aus dem Straßenverkehr, z.B. Kinderwagen in Öffis heben helfen oder freundliche Gesten / Kommunikation zwischen rücksichtnehmenden Auto- und Fahrradfahrenden...ich erinnere mich an einen sehr lustigen Spot, in dem eine ältere Fußgängerin gegen ihren Willen über die Straße geholfen wird und eigentlich hat sie nur auf ihren Bus gewartet...so ähnliche Werbung / Spots für ein Miteinander?!

Moderation am 06.11.2013 12:06:38

Hallo tantchen, liebe Teilnehmende,
das ist eine spannende Idee. Wie könnte eine solche Kampagne zur Unterstützung eines respekt- und rücksichtsvollen gegenseitigen Umgangs im Straßenverkehr aussehen?
Wer müsste miteinbezogen werden? Über welche Medien könnte das laufen und die verschiedenen Zielgruppen angesprochen werden?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

tantchen am 06.11.2013 11:47:46

Hallo zusammen zu den Fahrradwegen,
ich sehe es eher als eine Aufforderung an alle am Straßenverkehr Teilnehmenden, denn ich bin in Hannover sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß und mit dem Auto gleichviel unterwegs und würde einen mehr respekt- und rücksichtsvollen gegenseitigen Umgang sehr begrüßen...vielleicht würde ja eine witzige Kamapagne etwas bewirken???

Schnecke am 06.11.2013 10:31:36

Hallo,
ich denke ja auch, dass in erster Linie das Verhalten der Autofahrer geändert werden müsste. Wie, weiß ich aber auch nicht.
Daher mein Vorschlag, den Fahrradfahrern über größere Radwege und mehr Rechte bei der Verkehrsordnung eine bessere Ausgangsbasis zu verschaffen.

smari65 am 06.11.2013 10:06:41

Guten Tag !

Ich kenne mich weder in Amsterdam, noch in Kopenhagen aus, weiß aber, dass in den Niederlanden generell Radfahrer viel mehr als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gelten. Das äußert sich schon dadurch, dass die Radwege direkt neben den Fahrwegen der Autos liegen, sodass Radfahrer nicht, versteckt hinter einer Reihe parkender Fahrzeuge, beim Überqueren der Straße plötzlich und unvermutet ins Blickfeld der Autofahrer gelangen.

Klar, das bringt jetzt nicht so viel für die ursprüngliche Fragestellung, wie die Radwege KINDERfreundlicher werden können. Langfristig würde es aber für ein Umdenken der Autofahrer sorgen, die endlich von dem "das ist ja NUR ein Radfahrer" abrücken könnten und somit auch Kinder auf Rädern nicht mehr als "Kind mit Spielgerät", sondern als (kleiner) Verkehrsteilnehmer gesehen werden.

Liebe Grüße
von smari

(, die es schön findet, dass es diese Plattform jetzt gibt)

Moderation am 06.11.2013 9:59:41

Hallo Schnecke, hallo tantchen, liebe Teilnehmende,
inwiefern nehmen die verschiedenen Verkehrsteilnehmer/innen zu wenig Rücksicht? Wie könnte eine Änderung des Verhaltens bewirkt werden? Wo sollte man Ihrer Meinung nach ansetzen?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

tantchen am 06.11.2013 9:54:34

hallo schnecke,
ich fände es auch sehr schön wenn fahrradwege generell benurtzer_innenfreundlicher werden, allerdings wünschte ich mir von allen teilnehmenden mehr rücksicht :-)

Moderation am 06.11.2013 9:53:18

Hallo Schnecke, liebe Teilnehmende,
das ist ein wichtiger Hinweis. Gibt es Ecken in Hannover, wo Sie in dieser Hinsicht besonders großes Gefahrenpotential erkennen?

Was können wir von Kopenhagen, Amsterdam oder anderen Beispielen in Bezug auf eine sichere Gestaltung von Fahrradwegen lernen?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

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